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N a c h r i c h t e n

F o r u m
Unwissenheit der Lehrer
Diese Tatsache war, ist und wird nie von der Hand zu weisen zu sein: Ich habe damals dasselbe Problem gehabt, ich bekam ein Aufgabe, löste sie und saß dann noch eine halbe Stunde rum, bis meine Mitschüler fertig waren. Meine Lehrer schenkten mir immer weniger Aufmerksamkeit, und es dauerte nicht lange, bis sich meine Noten wesentlich verschlechterten. Ich denke, diese Tatsache hängt größtenteils mit der Unwissenheit der Lehrer zusammen.
Man sollte herausstechende Schüler fördern, ihnen probehalber fortgeschrittene Aufgaben erteilen, wenn das auch nicht hilft, sollte man vielleicht mit ihren Eltern reden, da der Schüler ja auch hochbegabt sein könnte.
Bei mir war das der Fall: Ich habe meine Realschulprüfung vergeigt; eine Weile später, in der Berufsschule, ist einer Lehrerin das Problem aufgefallen. Sie schickte mich zu einem IQ-Test, das Ergebnis: 168.
Der betreuende Psychologe machte mir den Vorschlag, mich an einer Gruppe zur Förderung von Hochbegabten zu beteiligen. Gesagt, getan. Ich bin jetzt zwar erst zwanzig, aber mache mittlerweile mein Abitur und arbeite mit Doktoren und Professoren an der Uni zusammen. Außerdem denke ich, dass viele Schüler einfach durch die aggressive Anti-Art der Lehrer geistig verstümmelt werden.


von: robi
einzeln   ändern   geändert: 02.03.2005, 11:49
Seit heute „hochbegabt“ – Wie kann ich vorgehen?
Hi Leutz, ich bin seit heute, offiziell und psychologisch attestiert, in Euren erlauchten Kreis aufgenommen... lol. Also, ich bin schon fast 29 und fange jetzt mit diesem Wissen sowas wie ein neues Leben an. Wie kann ich vorgehen? Noch ein IQ-Test wäre ganz gut, denke ich; wohin kann ich mich denn allgemein wenden? Ich will endlich Leute finden, mit denen ich mich über das unterhalten kann, was mich mein Leben lang beschäftigt und wofür ich die ganze Zeit von meinem Umfeld (einschl. Familie) belächelt oder sonstwie abgewatscht wurde. WO SEID IHR?? Bilde mir nix ein auf diesen Status, aber was draus machen will ich halt schon... ;-) Meldent euch doch mal bei xysmatic@gmx.de , vielen Dank und Gruß, Jan Thiele

von: xysmatic
einzeln   ändern   geändert: 20.06.2005, 19:02

... dass diese Seite verwaist ist. ;(

Unter der Domain hochbegabt.de erwartet man mehr als nur drei unbeantwortete Hilferufe.

Peter O.


von: Vater
einzeln   ändern   geändert: 03.11.2005, 16:07

Meine Eltern haben angefangen mich zu fördern als ich mit 4 bereits lesen konnte. Natürlich war ich dann extrem unterfordert, als ich in die schule kam. Mein lehrer gab mir zwar Extraaufgaben, doch auch die langweilten mich. Und dennoch wollte keiner glauben, dass es sich um Hochbegabung handelte... dazu musste ich im alter von 7 einen IQ-Test bei einem Spezialisten machen. Das Ergebnis: Ein IQ von über 158, Tendenz steigend, und teilweise nicht messbar. Mittlerweile habe ich zwei Klassen übersprungen, bin 14 Jahre alt. Weil ich an der Schule von Klassenkameraden gemobbt wurde, habe ich die Schule gewechselt- doch neuerdings ecke ich auch mit denen an, weil ich -als 14-Jährige in der 10. Klasse- die besten Arbeiten schrieb. Auch in den Nebenfächern wie Physik, Chemie oder Erdkunde schreibe ich nie schlechter als 3, und das alles ohne gelernt zu haben. Letztens habe ich versucht, mit dem Schulleiter darüber zu sprechen, doch der konnte mir nichts weiter sagen als dass er mit mir überfordert ist, und eine Einzelförderung praktisch unmöglich sei. Auch das Überspringen einer weiteren Klasse traut er mir nicht zu, nur weil ich in meinen Arbeiten teilweise viele Flüchtigkeitsfehler mache. Kann mir jemand irgendwie weiterhelfen??? Raquisha

von: raquisha
einzeln   ändern   geändert: 15.01.2006, 17:03
Hochbegabt stört
Die Lehrerin hat mich angelächelt und gelobt, als ich die Antwort wußte. Aber nur die ersten paar Male. Dann hat sie über mich hinweggesehen und ihre ganze Aufmerksamkeit den anderen geschenkt, die ihre Bildung bis dahin aus Mickimausheften bezogen hatten (Fernsehen gab es damals noch nicht). Später auf der weiterführenden Schule das gleiche: Die beste Gewähr, um dranzukommen, war, zu schwatzen oder gelangweilt aus dem Fenster zu blicken. Die beste Gewähr, um nicht dranzukommen, war, aufmerksam zu schauen und wissend zu lächeln. Und dann der triumphierende, sadistische Blick meines Englischlehrers (inzwischen Direktor eines Gymnasiums), wenn er mir einen Fehler anstreichen konnte. Seine genüßlich-großen Grammatikfehler-Kreuze in den Klassenarbeiten liegen heute noch in meinem Archiv. Viele Lehrer mögen es nicht, wenn einer besser ist, mitdenkt, wenn er sagt, was er weiß. Sie dulden keine Besseren und mißhandeln sie so lange, bis sie nicht mehr besser sind. Solcher Schulunterricht ist Katynisierung: Ein Land wird seiner Eliten beraubt. Unsere Lehrerschaft und Bildungspolitik laden schwere Schuld auf sich. Ohne Hochbegabte kann ein Kulturkreis und Hochtechnologie-Standort nicht bestehen. „Hier verblödet ein Genie“ ist eine nicht seltene Inschrift auf Schülertischen.

von: Walter Wittkopp
einzeln   ändern   geändert: 25.08.2003, 21:05

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